SHARE
COPY LINK
PRESENTED BY DATA CENTERS BY SWEDEN

BMW-Fahrer haben „guten Draht“ zu EU-Land Schweden

Obwohl BMW als deutsche Automarke erscheinen mag, steckt hinter dem ultimativen Fahrgefühl eine Verbindung nach Schweden. The Local geht der Spur nach.

BMW-Fahrer haben „guten Draht“ zu EU-Land Schweden
Foto: BMW

Frage des Tages: Was hat ein weltberühmtes, deutsches Luxus-Auto mit einer Kleinstadt im hohen schwedischen Norden zu tun?

Mehr als Sie vielleicht denken. Wenn Sie einen BMW fahren – oder vielleicht eines der schnittigen Autos auf der Straße bewundern – haben Sie das der schwedischen Rechenzentrumstechnik zu verdanken.

„Ich hatte gehört, dass Facebook im nordschwedischen Luleå ein Rechenzentrum unterhält und das hat meine Neugier geweckt“, sagt Christoph Schmid von der zentralen IT-Infrastruktur-Abteilung bei BMW.

Damals suchte Schmid neue Standorte für die Rechenzentren von BMW – ein stärkerer integraler Bestandteil der Automarken-DNA als sich viele Fahrer vielleicht vorstellen können.

„BMW nutzt in Forschung und Entwicklung High Performance Computing (HPC) für viele Berechnungen“, erklärt Schmid. „Dies ist Teil des Entwicklungsprozesses für neue Autos und Teil des Verbesserungsprozesses des aktuellen Programms.“

Lange bevor irgendjemand einen BMW sieht, hat das Modell schon hunderte von Simulationen und Berechnungen durchlaufen.

„Wir machen z.B. Crash Tests und prüfen die Strömungsmechanik. Anstatt einen realen Crash Test zu machen, bei dem der Wagen beschädigt werden könnte, können wir durch diese Simulationen die Auswirkungen berechnen und die Autos sicherer machen“, so Schmid.

Wir reden über enorm hohe Rechenleistungen – 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche.

„Das ist ein entscheidender Teil unseres Geschäfts“, fügt er hinzu.

Aber es gibt ja auch Rechenzentren in München und anderswo in Europa – was hat den deutschen Auto-Riesen bewogen, ausgerechnet Piteå, eine schwedische Kleinstadt mit gerade mal 43.000 Einwohnern und subarktischem Klima, als Standort zu wählen?

Eine sichere und stabile Region

„Ich denke, es gab viele Faktoren, weshalb BMW uns gewählt hat“, sagt Anders Berglund, CEO von Fortlax AB, das seit dem Jahr 2016 ein Datacenter für BMW betreibt.

„Wir haben einen hohen Anteil an echtem Ökostrom, sowohl Wasserkraft als auch Windkraft – mehr als wir hier im hohen Norden verbrauchen können. 96% der Strom-Kapazitäten hier in der Region sind erneuerbar.“

„Und dann ist es eine sehr sichere, stabile Region. Hier gibt es keine Naturkatastrophen und wir haben eine ausgezeichnete Konnektivität – die meisten Haushalte in Schweden verfügen über Glasfaseranschluss.“

Fortlax AB, heute einer der führenden Anbieter für Colocation und Hosting in der Region Norrland, hörte bereits 2015, dass BMW einen Standort in Schweden suchte.

Klicken Sie hier, um mehr Data Centers by Sweden zu lesen

„Damals hatten wir nur ein Rechenzentrum hier in Piteå in Betrieb, aber wir planten schon ein weiteres zu bauen“, erinnert sich Berglund. „Wir nahmen Kontakt mit BMW auf und sie kamen.“

Der Autobauer erklärte, er sei interessiert, aber Fortlax müsse zuerst das neue Rechenzentrum bauen – nach den Vorgaben von BMW.

„Es war eine riskante Entscheidung, mit dem Aufbau eines Rechenzentrums zu beginnen, ohne dafür Kunden zu haben“, gibt Berglund zu.
Aber Fortlax war bereit, dieses Risiko einzugehen.

„Es bleibt einem nichts Anderes übrig, wenn man die wirklich großen Kunden gewinnen will. Es ist wie mit einem Hotel: die Gäste buchen nicht, wenn es nicht vorhanden ist. Man muss es sehen und fühlen können.“

Erfüllung von Nachhaltigkeitsanforderungen

Fortlax AB begann mit dem Bau des Rechenzentrums und hielt BMW Schritt für Schritt auf dem Laufenden. Und als die Anlage fast fertig war, wurden die Manager aus München eingeladen und das Angebot abgegeben.

„Der Prozess dauerte fast weitere sechs Monate“, sagt Berglund. „Aber dann waren wir da, in München im März 2016. Händeschütteln, und die Nachricht: ‚Sie haben die Ausschreibung gewonnen!’ Das war ein großartiger Moment.“

Die Hingabe des Rechenzentrums an ihre Idee und harte Arbeit waren entscheidend, um BMW zu überzeugen – aber Schmid sagt, dass es noch eine Vielzahl weiterer Faktoren gab, die Schweden ganz klar zur ersten Wahl machten.

Das Rechenzentrum Fortlax 2 befindet sich in der Nähe von Piteå in Nordschweden. Foto: Fortlax

„Wir hatten eine Liste mit Anforderungen. Unsere Abteilung ist für die IT-Infrastruktur der gesamten BMW Gruppe verantwortlich, deshalb ist es wichtig für uns, die besten Standorte zu finden“, sagt Schmid.

„Wir haben z.B. bei BMW alle Arten von Nachhaltigkeitszielen – wir müssen einen geringen CO2-Fußabdruck haben. Schweden hat ein kühles Klima, das wichtig ist, um die Kosten zu senken. Außerdem hat Schweden einen hohen Anteil an Wasserkraft bei der Stromproduktion.“

Die Gruppe suchte auch einen Standort mit niedrigen geologischen und politischen Risiken – ein weiterer Vorteil zu Gunsten von Schweden.

„Und natürlich brauchten wir Zugang zu modernster Rechenzentrums-Technologie und Menschen mit den richtigen IT-Kenntnissen, um im RZ zu arbeiten.“

Erfahren Sie mehr über Data Centers by Sweden

Fortlax bot die beste Kombination von technischen und nachhaltigen kommerziellen Vorteilen, die dem Anforderungsprofil von BMW voll entsprachen.

Die Hochleistungsrechner von BMW sind seit Oktober 2016 in Betrieb und laufen stabil und reibungslos, laut Schmid.

„Es ist eine großartige Partnerschaft“, sagt er. „Wir haben eine gute, professionelle Beziehung und direkten Kontakt, falls wir irgendetwas brauchen. Wir bedauern es nicht, uns für Schweden entschieden zu haben.“

Viele andere Firmen – darunter auch andere Automobilhersteller – verwenden bereits Rechenleistung aus Nordschweden. Und Schmid vermutet, dass die Nachfrage stetig steigen wird.

„Jeder, der Rechenzentren nutzt, hat ähnliche Anforderungen“, sagt er.

„Also deshalb ist der Norden von Schweden… also es macht definitiv Sinn. Für mich und für BMW ist das eine klare Sache.“

Dieser Artikel wurde von News Portal The Local Client Studio produziert und von Data Centers by Sweden gesponsert. Übersetzt von SveTys.

 

VIKING

How a Viking king inspired one of our best-known modern technologies

A Swede and American tell the story of how they hatched the idea for the moniker 'Bluetooth' over beers.

A Danish 16th-century paining of Viking king Harald Bluetooth
A Danish 16th-century paining of Viking king Harald Bluetooth. Photo: Wikimedia Commons/Public domain

At the end of the 1990s, Sven Mattisson, a Swedish engineer working at telecom group Ericsson, and Jim Kardach, an American employed by Intel, were among those developing the revolutionary technology.

In 1998, at the dawn of the “wireless” era, the two men were part of an international consortium that created a universal standard for the technology first developed by Ericsson in 1994.

But prior to that, they had struggled to pitch their wireless products. Intel had its Biz-RF wireless programme, Ericsson had MC-Link, while Nokia had its Low Power RF. Kardach, Mattisson and others presented their ideas at a seminar in Toronto in late 1997.

“Jim and I said that people did not appreciate what we presented,” Mattisson, now 65 and winding down his career at Ericsson, recalled in a recent interview with AFP.

The engineer, who had travelled all the way to Canada from Sweden for the one-hour pitch, decided to hang out with Kardach for the evening before flying home.

“We received a lukewarm reception of our confusing proposal, and it was at this time I realised we needed a codename for the project which everyone could use,” Kardach explained in a long account on his webpage.

‘Chauvinistic story’

To drown their sorrows, the two men headed for a local Toronto bar and ended up talking about history, one of Kardach’s passions. “We had some beers… and Jim is interested in history so he asked me about Vikings, so we talked at length about that,” said Mattisson, admitting that his recollection of that historic night is now somewhat foggy.

Kardach said all he knew about Vikings was that they ran “around with horned helmets raiding and looting places, and that they were crazy chiefs.”

Mattisson recommended Kardach read a well-known Swedish historical novel about the Vikings, entitled “The Long Ships”.

Set in the 10th century – “a chauvinistic story” about a boy taken hostage by Vikings, says Mattisson – one name in the book caught Kardach’s attention: that of the king of Denmark, Harald “Bluetooth” Gormsson.

A Bluetooth adapter from 2004. Photo: Stefan Gustavsson/SvD/TT

Unification

An important historic figure in Scandinavia in the 10th century, the king of Denmark’s nickname is said to refer to a dead tooth, or, as other tales have it, to his liking for blueberries or even a simple translation error.

During his reign, Denmark turned its back on its pagan beliefs and Norse gods, gradually converting to Christianity.

But he is best known for having united Norway and Denmark in a union that lasted until 1814.

A king who unified Scandinavian rivals – the parallel delighted those seeking to unite the PC and cellular industries with a short-range wireless link.

And the reference to the king goes beyond the name: the Bluetooth logo, which at first glance resembles a geometric squiggle, is in fact a superimposition of the runes for the letters “H” and “B”, the king’s initials.

Low-cost and with low power consumption, Bluetooth was finally launched in May 1998, using technology allowing computer devices to communicate with each other in short range without fixed cables.

The first consumer device equipped with the technology hit the market in 1999, and its name, which was initially meant to be temporary until something better was devised, became permanent.

SHOW COMMENTS